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Hochseeangeln - ein Sport nur für starke Männer?

Vor ca. 30 Jahren wurde in unserem Verein schon das Interessehochsee für das
Hochseeangeln geweckt. Der damalige 1. Vorsitzende Othmar Schleich
ist mit den befreundeten Anglern aus Emmerichshofen nach Maasholm
gefahren, und diese neue Art des Fischens hat ihn so begeistert, dass
er spontan ein Schiff gechartert hat.

Wieder in Hanau angekommen, ist seine Idee begeistert aufgenommen
worden - das Schiff war sofort ausgebucht.

Mittlerweile hat sich ein harter Kern von Hochseeanglern gebildet.
Das Interesse ist so groß geworden, dass sogar zeitweise drei
Schiffe gechartert werden müssen. Darüber hinaus fahren einige
Unentwegte noch zwei bis drei Mal im Jahr nach Dänemark.

Die Zeit zwischen den Turns wird fleißig mit dem Gießen von Pilkern
und dem Binden von Vorfächern genutzt. Selbst die Fliegenfischer
sind den Hochseeanglern hier beim Binden von Streamern behilflich.
Durch die Weiterentwicklung der Angelgeräte, wie beispielsweise
geflochtener Schnur, Karbon- oder Kohlefasern, sind die Ruten in den
letzten Jahren wesentlich leichter geworden wie noch zur Anfangszeit. Wurfgewichte bis 200 Gramm sind völlig ausreichend; nur auf dem "Gelben Riff" sind noch die starken Ruten, Multirollen und Pilker bis zu 500 Gramm notwendig.
Selbst einige weibliche Vereinsmitglieder konnten sich für das Hochseeangeln begeistern und haben den Männern schon so manchen schönen Dorsch vor der Nase weggeschnappt.

Leider liegen uns von der diesjährigen Tour keine Bilder vor, da das Wetter zu schlecht war, wegen der hohen Windstärke nur an einem Tag rausgefahren werden konnte und letztendlich sogar einen Tag früher als geplant nach Hause gefahren ist.